Ein unklarer Vertrag oder fehlende Allgemeine Geschäftsbedingungen führen bei Dienstleistern häufiger zu Streit als gedacht. Gerade bei Haftungsfragen zeigt sich im Ernstfall, ob die eigene Absicherung tatsächlich trägt oder nur auf dem Papier existiert.
Warum AGB nicht nur Formsache sind
Gut formulierte AGB regeln Zahlungsfristen, Leistungsumfang und Haftungsgrenzen, bevor ein Konflikt entsteht. Ohne klare Regelungen gilt im Streitfall die gesetzliche Grundlage, die selten im Sinne des Dienstleisters ausfällt.
Haftung realistisch begrenzen
Eine vollständige Haftungsfreistellung ist rechtlich kaum durchsetzbar, eine sinnvolle Begrenzung auf vorhersehbare und typische Schäden dagegen schon. Wer Haftungsklauseln individuell prüfen lässt, vermeidet sowohl unwirksame Klauseln als auch unnötig hohe Risiken.
Urheberrecht bei eigenen Leistungen
Wer Konzepte, Texte oder Designs für Kunden erstellt, sollte Nutzungsrechte im Vertrag klar regeln. Fehlt eine Regelung, bleibt oft unklar, in welchem Umfang der Kunde das Ergebnis tatsächlich weiterverwenden darf, was später zu Missverständnissen führt. Eine klare Regelung schützt beide Seiten gleichermaßen.






